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Osteoporose-Test

Der OST schätzt aus nur zwei Angaben, Alter und Gewicht, wie wahrscheinlich eine niedrige Knochenmasse ist. Ein schnelles Screening, das zeigt, ob eine Knochendichtemessung sinnvoll sein könnte. Sofort-Auswertung, ohne Anmeldung, keine Diagnose.

nur Alter und Gewicht unter 1 Minute anonym validiert für Frauen nach den Wechseljahren Orientierung, keine Diagnose

Osteoporose-Screening

Ihr Osteoporose-Risiko einordnen

Der OSTA-Index ist ein schneller Screening-Wert aus Alter und Gewicht. Orientierung, keine Diagnose. Er ersetzt weder die Knochendichtemessung (DEXA) noch eine ärztliche Beurteilung.

WerteOSTA-Index (Osteoporosis Self-Assessment)

Tragen Sie Alter und Gewicht ein, um den OSTA-Index zu berechnen.

Der OST wurde urspruenglich fuer asiatische Frauen entwickelt (Koh 2001). Fuer europaeische Nutzerinnen nutzt dieser Rechner das strengere Banding aus der belgischen Validierung von Richy 2004 (hohes Risiko ab unter -3). Der Score ersetzt keine Knochendichtemessung (DXA).

Unabhängig vom Ergebnis zum Arzt, wenn:
  • Sie bereits eine Fraktur nach einem Sturz aus geringer Höhe erlitten haben
  • Sie an Größe verlieren, einen Rundrücken bemerken oder anhaltend Rückenschmerzen haben
  • Cortison, ein niedriges Körpergewicht, eine frühe Menopause oder Osteoporose in der Familie vorliegen

Ein niedriger Wert ist kein Grund, einen Arztbesuch aufzuschieben. Dieser Rechner kann Anlass zur Abklärung geben, aber niemals eine Knochendichtemessung ersetzen.

OSTA ist ein publizierter Screening-Score, aber keine Diagnose. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden nicht gespeichert oder übertragen.

Was der OST kann

Der OST, auch OSTA genannt, ist ein publizierter Screening-Score. Er nutzt bewusst nur Alter und Gewicht: Je niedriger das Gewicht und je höher das Alter, desto eher ist die Knochenmasse vermindert. Der Wert wird nach der Formel 0,2 mal (Gewicht minus Alter) berechnet und auf eine ganze Zahl abgeschnitten. Entwickelt und validiert wurde er vor allem für Frauen nach den Wechseljahren. Er beantwortet eine einzige Frage: Ist eine Knochendichtemessung sinnvoll? Er beantwortet nicht, ob eine Osteoporose vorliegt.

Warum die DXA-Messung die Diagnose stellt

Osteoporose bedeutet, dass die Knochendichte und die Knochenstruktur so vermindert sind, dass das Bruchrisiko steigt. Das lässt sich nicht aus Alter und Gewicht ablesen, sondern wird gemessen. Der Standard ist die DXA-Messung, eine strahlungsarme Knochendichtemessung an Wirbelsäule und Hüfte. Das Ergebnis wird als T-Wert angegeben. Erst diese Messung, zusammen mit der Krankengeschichte und gegebenenfalls Laborwerten, erlaubt eine Diagnose und eine ärztliche Einschätzung des Bruchrisikos. Der OST kann höchstens ein Anlass sein, diese Messung zu veranlassen.

Risikofaktoren, die der Rechner nicht kennt

Weil der OST nur Alter und Gewicht nutzt, bleiben wichtige Risikofaktoren außen vor. Sie zählen unabhängig vom berechneten Wert:

Frühere Fraktur

Ein Knochenbruch nach einem Sturz aus geringer Höhe ist ein starkes Warnzeichen und Anlass zur Abklärung.

Cortison und Medikamente

Eine längere Cortisoneinnahme und manche anderen Medikamente können die Knochendichte mindern.

Frühe Menopause

Ein früher Wegfall der Östrogene beschleunigt den Knochenabbau. Auch deshalb ist die Lebensphase relevant.

Familie und Körperbau

Osteoporose oder eine Hüftfraktur bei einem Elternteil sowie ein deutliches Untergewicht erhöhen das Risiko.

Liegt einer dieser Faktoren vor, ist eine ärztliche Einordnung sinnvoll, auch wenn der OST ein niedriges Risiko anzeigt.

Warum die Grenzen von der Herkunft abhängen

Die Originalstudie an asiatischen Frauen (Koh 2001) setzt die Bänder bei über minus 1 niedriges, minus 1 bis minus 4 mittleres, unter minus 4 hohes Risiko. In europäischen Validierungsstudien, etwa der belgischen Untersuchung von Richy und Kollegen an über 4000 Frauen nach den Wechseljahren, liegt die Grenze zum hohen Risiko eher bei minus 2 bis minus 3 als bei minus 4. Dieser Rechner nutzt deshalb für die deutschsprachige Zielgruppe das strengere europäische Banding nach Richy 2004: über minus 1 niedriges, minus 1 bis minus 3 mittleres, unter minus 3 hohes Risiko. Für europäische Nutzerinnen heißt das: Ein erhöhtes Signal kommt eher, nicht später. Im Zweifel gilt ohnehin: eher abklären als abwarten.

Häufige Fragen

Kann man Osteoporose online testen?

Nein, diagnostizieren nicht. Der OST schätzt aus Alter und Gewicht, wie wahrscheinlich eine niedrige Knochenmasse ist. Das ist ein grobes Screening, keine Diagnose. Die Diagnose Osteoporose stellt eine Ärztin oder ein Arzt, in der Regel mit einer Knochendichtemessung (DXA), oft ergänzt durch Laborwerte und die Krankengeschichte.

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Eine Knochendichtemessung (DXA) ist sinnvoll, wenn Risikofaktoren vorliegen oder der OST ein erhöhtes Risiko anzeigt. Typische Anlässe sind eine bereits erlittene Fraktur nach einem Sturz aus geringer Höhe, ein Größenverlust, längere Cortisoneinnahme, eine frühe Menopause, deutliches Untergewicht oder Osteoporose bei einem Elternteil. Wer unsicher ist, klärt die Frage am besten hausärztlich oder gynäkologisch.

Was bedeutet OST?

OST steht für Osteoporosis Self-Assessment Tool, teils auch OSTA (für Asians) genannt. Der Wert wird nach der Formel 0,2 mal (Gewicht in kg minus Alter in Jahren) berechnet und auf eine ganze Zahl abgeschnitten. Er wurde ursprünglich für postmenopausale Frauen entwickelt und nutzt bewusst nur zwei Angaben. Andere Risikofaktoren fließen nicht ein, deshalb bleibt es eine grobe Einordnung.

Gilt der Test für Männer?

Der OST ist für postmenopausale Frauen validiert. Für Männer gibt es zwar Untersuchungen, die passenden Schwellenwerte weichen aber ab und sind uneinheitlich. Für Männer taugt der Wert daher nur als sehr grobe Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beurteilung. Bei Beschwerden oder Risikofaktoren sollten Männer die Knochengesundheit unabhängig vom Rechner ärztlich abklären lassen.

Welche Blutwerte sind wichtig?

Der OST selbst braucht keine Blutwerte, nur Alter und Gewicht. Für die ärztliche Abklärung sind je nach Situation Kalzium, Phosphat, Vitamin D, Nieren- und Schilddrüsenwerte und weitere Parameter üblich, um andere Ursachen einer verminderten Knochendichte auszuschließen. Welche Werte im Einzelfall sinnvoll sind, entscheidet die behandelnde Praxis.

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Quellen und Einordnung

Originalinstrument: Koh LK, Ben Sedrine W, Torralba TP, et al. A simple tool to identify Asian women at increased risk of osteoporosis. Osteoporosis International 2001;12(8):699-705, DOI 10.1007/s001980170070, PMID 11580084. Formel: OST-Index = 0,2 mal (Gewicht in kg minus Alter in Jahren), Dezimalstellen abgeschnitten. Original-Bänder nach Koh 2001: über minus 1 niedriges, minus 1 bis minus 4 mittleres, unter minus 4 hohes Risiko. Dieser Rechner nutzt das europäische Banding aus der Validierung von Richy F, Gourlay M, Ross PD, et al. Validation and comparative evaluation of the osteoporosis self-assessment tool (OST) in a Caucasian population from Belgium. QJM 2004;97(1):39-46, DOI 10.1093/qjmed/hch002, PMID 14702510. In dieser Kohorte von über 4000 Frauen nach den Wechseljahren liegt die Grenze zum hohen Risiko eher bei minus 2 bis minus 3, hier umgesetzt als hohes Risiko unter minus 3. Der OST ist für postmenopausale Frauen validiert und ein Screening, keine Diagnose. Er ersetzt keine Knochendichtemessung (DXA).