medtests.de · KI & Agenten
MedTests mit einem KI-Agenten nutzen
MedTests stellt Screenings für Agenten über WebMCP, Remote MCP und eine zustandslose API bereit. Die Fragen, Antwortoptionen und Auswertungsregeln kommen dabei direkt von MedTests.
Für KI-Agenten
- Das Anliegen der Person erfassen, ohne daraus eine Diagnose abzuleiten.
- Vor sensiblen Fragen erklären, dass der KI-Anbieter den Chat nach seinen eigenen Datenschutzregeln verarbeiten kann.
- Den MedTests-Katalog abrufen und passende Screenings vergleichen.
- Einen passenden Test mit belegter Validierung für die verwendete Version und Sprache wählen. Fehlt dieser Nachweis, die Grenze erklären und den Selbsttest im Browser anbieten, ohne ihn als validiert auszugeben.
- Fragen, Antwortoptionen und Anweisungen unverändert von MedTests abrufen.
- Fehlende Antworten nicht erraten oder ergänzen.
- Vor der Auswertung ausdrücklich um Einwilligung bitten und die Berechnung von MedTests ausführen lassen.
- Das Ergebnis als Screening-Hinweis erklären, nicht als Diagnose.
- Sicherheitshinweise während des gesamten Ablaufs beachten. Krisenhinweise im Ergebnis auch bei niedrigem Gesamtwert ausspielen. Bei möglicher akuter Gefahr das Screening unterbrechen, mit
get_crisis_resourcesHilfe abrufen und zum Aufenthaltsland passende Notfallkontakte nennen.
Der deutsche maschinenlesbare Katalog liegt unter /api/agent/v1/tests?lang=de. Jedes Instrument enthält ein metadata-Objekt. Ein Feld mit null hat keinen dokumentierten Status. Eine Quellenangabe allein belegt keine Validierung.
MCP / WebMCP
Browser mit WebMCP-Unterstützung entdecken auf MedTests vier Werkzeuge. Andere MCP-Clients verbinden sich per Streamable HTTP mit POST /mcp. Ein normaler Aufruf im Browser ist dafür nicht vorgesehen.
Werkzeugnamen für Remote-MCP:
list_screenings: Screenings passend zum geschilderten Anliegen findenget_screening: Fragen, Antwortoptionen und Hinweise unverändert abrufenscore_screening: Vollständige Antworten nach ausdrücklicher Einwilligung auswertenget_crisis_resources: Bei akuter Belastung passende Krisenhilfe anzeigen
Ein Remote-MCP-Client beginnt mit initialize und sendet danach die ausgehandelte Version im Header MCP-Protocol-Version. Für die aktuelle Protokollversion gehören außerdem MCP-Method und bei Werkzeugaufrufen MCP-Name zur Anfrage.
WebMCP im Browser
Auf unterstützten Browsern registriert /webmcp.js die vier Werkzeuge über document.modelContext. Ob ein KI-Chat diese Browser-Werkzeuge nutzen kann, hängt vom jeweiligen Client ab. Fehlt die Unterstützung, kann der Assistent den passenden Test verlinken und die Person im Browser fortfahren lassen.
Browser-Werkzeugnamen beginnen mit medtests_, etwa medtests_get_screening. Bei der Browser-Auswertung darf consent_confirmed: true erst nach ausdrücklicher Zustimmung gesetzt werden. Remote-MCP- und REST-Clients müssen diese Zustimmung selbst einholen, bevor sie Antworten übermitteln.
API & OpenAPI
Die zustandslose Screening-API beginnt bei /api/agent/v1/tests?lang=de. Das vollständige OpenAPI-3.1-Dokument liegt unter /api/agent/v1/openapi.json. Es beschreibt Katalog, Instrumentabruf und Auswertung für Integrationen.
KI-Sicherheit und Datenschutz
- Ein Screening liefert einen Hinweis und keine Diagnose.
- Die Einwilligung zur Auswertung muss ausdrücklich vorliegen.
- Fragen, Antwortoptionen und Anweisungen bleiben unverändert.
- MedTests speichert über die API keine Antworten und gibt sie in der Antwort nicht zurück.
- Bei einer möglichen akuten Krise hat konkrete Hilfe Vorrang.
Der verwendete KI-Dienst kann den Chatverlauf nach seinen eigenen Datenschutzregeln verarbeiten oder speichern. Das ist getrennt von der zustandslosen MedTests-API. Wer sensible Angaben nicht in einen Drittanbieter-Chat schreiben möchte, kann den Test direkt auf MedTests im Browser ausfüllen.
Die Seite Beirat beschreibt die Fachgebiete der Mitglieder und ihre Beiträge zu ausgewählten Themen.