medtests.de · KI & Agenten

MedTests mit einem KI-Agenten nutzen

MedTests stellt Screenings für Agenten über WebMCP, Remote MCP und eine zustandslose API bereit. Die Fragen, Antwortoptionen und Auswertungsregeln kommen dabei direkt von MedTests.

Anleitung für ChatGPT, Claude und andere KI-Assistenten

Für KI-Agenten

  1. Das Anliegen der Person erfassen, ohne daraus eine Diagnose abzuleiten.
  2. Vor sensiblen Fragen erklären, dass der KI-Anbieter den Chat nach seinen eigenen Datenschutzregeln verarbeiten kann.
  3. Den MedTests-Katalog abrufen und passende Screenings vergleichen.
  4. Einen passenden Test mit belegter Validierung für die verwendete Version und Sprache wählen. Fehlt dieser Nachweis, die Grenze erklären und den Selbsttest im Browser anbieten, ohne ihn als validiert auszugeben.
  5. Fragen, Antwortoptionen und Anweisungen unverändert von MedTests abrufen.
  6. Fehlende Antworten nicht erraten oder ergänzen.
  7. Vor der Auswertung ausdrücklich um Einwilligung bitten und die Berechnung von MedTests ausführen lassen.
  8. Das Ergebnis als Screening-Hinweis erklären, nicht als Diagnose.
  9. Sicherheitshinweise während des gesamten Ablaufs beachten. Krisenhinweise im Ergebnis auch bei niedrigem Gesamtwert ausspielen. Bei möglicher akuter Gefahr das Screening unterbrechen, mit get_crisis_resources Hilfe abrufen und zum Aufenthaltsland passende Notfallkontakte nennen.

Der deutsche maschinenlesbare Katalog liegt unter /api/agent/v1/tests?lang=de. Jedes Instrument enthält ein metadata-Objekt. Ein Feld mit null hat keinen dokumentierten Status. Eine Quellenangabe allein belegt keine Validierung.

MCP / WebMCP

Browser mit WebMCP-Unterstützung entdecken auf MedTests vier Werkzeuge. Andere MCP-Clients verbinden sich per Streamable HTTP mit POST /mcp. Ein normaler Aufruf im Browser ist dafür nicht vorgesehen.

Werkzeugnamen für Remote-MCP:

  • list_screenings: Screenings passend zum geschilderten Anliegen finden
  • get_screening: Fragen, Antwortoptionen und Hinweise unverändert abrufen
  • score_screening: Vollständige Antworten nach ausdrücklicher Einwilligung auswerten
  • get_crisis_resources: Bei akuter Belastung passende Krisenhilfe anzeigen

Ein Remote-MCP-Client beginnt mit initialize und sendet danach die ausgehandelte Version im Header MCP-Protocol-Version. Für die aktuelle Protokollversion gehören außerdem MCP-Method und bei Werkzeugaufrufen MCP-Name zur Anfrage.

WebMCP im Browser

Auf unterstützten Browsern registriert /webmcp.js die vier Werkzeuge über document.modelContext. Ob ein KI-Chat diese Browser-Werkzeuge nutzen kann, hängt vom jeweiligen Client ab. Fehlt die Unterstützung, kann der Assistent den passenden Test verlinken und die Person im Browser fortfahren lassen.

Browser-Werkzeugnamen beginnen mit medtests_, etwa medtests_get_screening. Bei der Browser-Auswertung darf consent_confirmed: true erst nach ausdrücklicher Zustimmung gesetzt werden. Remote-MCP- und REST-Clients müssen diese Zustimmung selbst einholen, bevor sie Antworten übermitteln.

API & OpenAPI

Die zustandslose Screening-API beginnt bei /api/agent/v1/tests?lang=de. Das vollständige OpenAPI-3.1-Dokument liegt unter /api/agent/v1/openapi.json. Es beschreibt Katalog, Instrumentabruf und Auswertung für Integrationen.

KI-Sicherheit und Datenschutz

  • Ein Screening liefert einen Hinweis und keine Diagnose.
  • Die Einwilligung zur Auswertung muss ausdrücklich vorliegen.
  • Fragen, Antwortoptionen und Anweisungen bleiben unverändert.
  • MedTests speichert über die API keine Antworten und gibt sie in der Antwort nicht zurück.
  • Bei einer möglichen akuten Krise hat konkrete Hilfe Vorrang.

Der verwendete KI-Dienst kann den Chatverlauf nach seinen eigenen Datenschutzregeln verarbeiten oder speichern. Das ist getrennt von der zustandslosen MedTests-API. Wer sensible Angaben nicht in einen Drittanbieter-Chat schreiben möchte, kann den Test direkt auf MedTests im Browser ausfüllen.

Die Seite Beirat beschreibt die Fachgebiete der Mitglieder und ihre Beiträge zu ausgewählten Themen.